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Kochen mit Opa Teil 8 | Zerfahrene Suppe #suppenrezept #Rezept #Suppe



Kochen mit Opa Teil 8. Zerfahrene Suppe im 1917 Stil.
Brühe nach Wahl wird zum Kochen gebracht. Währenddessen werden 1 Ei, 125ml Milch und 25g Semmelbrösel verquirlt und zu einer homogenen Masse vermengt. Wenn die Brühe kocht, wird die Masse unter Rühren langsam hinzugegeben. Im Idealfall sollen sich „fadenartige“ Strukturen bilden, Klümpchen sind aber auch nicht verkehrt. Übung macht den Meister! Die Suppe kochen wir nochmals auf und lassen sie zugedeckt 5 – 10 Minuten durchziehen. Bei uns kamen noch Pfeffer und Paprikapulver rein. Die Suppe kannten wir bisher noch nicht und wissen auch nicht wo wir sie regional einordnen sollen. Habt ihr ihn schon mal gekocht? Wie macht ihr die Suppe und wo kommt ihr ungefähr her? Lasst uns gerne einen Kommentar da. ❤️😊🔥

Zerfahrene Suppe (1917)

Zutaten:
– 1 ¼ Liter Fleischbrühe
– 25g Semmelbrösel
– 125ml Milch
– 1 Ei
– Prise Salz, Pfeffer, Paprika

20 Comments

  1. Ja, ich kenne diese Suppe aus meiner Kindheit in einem kleinen Dorf in der Schweiz/ Berner Oberland namens Eriz. Allerdings kam eine der Bäuerinnen aus Deutschland. Vielleicht hat sie das Rezept mitgebracht.

  2. Danke für den Beitrag; Bem.: 1917…..da war der 1te Weltkrieg im 4ten Jahr, Lebensmittel sehr knapp und stark eingeschränkt , LG

  3. Gibts bei uns oft. Mit a bissle Lauch und Karotten drin. Bei uns heißt die "Eigedenge-Suppe". Wenn man krank ist, schmeckt se am besten.

  4. Diese Suppe kenne ich aus meiner Kindheit ( Jhg.1950 ) – wenn man durchgefroren von der Eisbahn oder vom Rodeln kam…..z.B.

  5. Milch in Suppe kenne ich, meine Mutter machte immer "Milchsuppe". Dazu wurde das Kochwasser von Spätzle oder Kartoffelknödel verwendet weil schon etwas dicklich und mit teilweise Reststücken(die beim rausfischen vergessen wurden) von Spätzle oder Knödel. Dazu kam Milch, Gemüsewürze und zerpflückte meist Alt- Brötchen, Schnittlauch als Garnitur, fertig.
    Dein Rezept kenne ich noch nicht, werde ich aber gerne testen. Grüße aus "Sinse".

  6. Kenn ich nicht 🤫🙂Würde ich aber auch jetzt nicht nach machen. Was meine Oma immer gerne gemacht hat (Ostpreußisch) war Klunkersuppe. In Milch gekochte Mehl-Ei-Brösel und dann zb mit Kirschen 🍒

  7. Bin aus Südostbayern und habe ein ähnliches Kochbuch von 1879 ( 13. Auflage)
    In dem Buch steht es mit altem Brot , in der Eiermilch aufquellen und zerstückelt

  8. Gab's auch öfter in meiner Kindheit, war aber nicht unbedingt meine Lieblingssuppe. Statt Semmelbrösel hat meine Mutter Mehl genommen und nannte sie Einlaufsuppe, etwas Salz und Muskat kam auch in den Teig und in die fertige Suppe viel Petersilie. Die Suppe kannten meine Eltern schon als Kinder, beide kamen aus dem Sudetenland.

  9. Wir haben die Suppe zu Hause auch gemacht. Allerdings haben wir nur das verklepperte Ei in die Suppe eingerührt. War immer sehr lecker. Meine Mama war eine Donau Schwäbin.

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